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Umweltschutz

Umweltschutz in der Produktion

Umweltmanagement

Umweltschutz ist für uns eine wichtige Maxime unternehmerischen Handelns. An allen MTU-Standorten wollen wir effizient mit Energie und Ressourcen umgehen, Emissionen begrenzen und Umweltrisiken vermeiden. Wir streben dabei nach kontinuierlichen Verbesserungen.


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Mit regelmäßigen Messungen und Prüfungen, zum Beispiel über Umweltproben, stellen wir die Einhaltung gesetzlicher Regelungen und interner Standards sicher.

Umweltschutz ist eine wichtige Leitlinie unseres unternehmerischen Handelns und in den Geschäftsprozessen implementiert. Er ist zudem in den globalen Verhaltensgrundsätzen für alle Mitarbeiter verankert. Hierin bekennen wir uns zu einem integrierten Umweltschutz, der an den Ursachen für Umweltbeeinträchtigungen ansetzt und im Voraus die Auswirkungen unserer Produktionsprozesse und Produkte auf die Umwelt beurteilt. Die Erkenntnisse beziehen wir in die unternehmerischen Entscheidungen ein. Wir handeln nach dem Vorsorgeprinzip, um negative Umweltauswirkungen so gering wie möglich zu halten. Den größten Beitrag zum Umweltschutz können wir über ökoeffiziente Produkte leisten, da die Umweltauswirkungen (Energieverbrauch und CO2-Emissionen) unserer Produkte in der Nutzung am größten sind. → Ökoeffiziente Antriebe

Der integrierte Umweltschutz besteht aus:

9,5
Mio. Euro
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Wir haben im Jahr 2018 rund 9,5 Mio. Euro in den Umweltschutz investiert, mehr als die Hälfte in Maßnahmen zum Klimaschutz.

Darüber hinaus ist unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt im Unternehmensleitbild unter dem Punkt „Umwelt und Gesellschaft“ festgehalten. In unseren jährlichen Unternehmenszielen streben wir zudem danach, hohe Standards im Umweltschutz zu erreichen. Die Verantwortung für einen unternehmensweiten Umweltschutz trägt der Vorstand. Einheitlich hohe Standards gelten für die MTU-Gruppe über ein Umweltmanagementsystem, das auf Standortebene Prozesse, Verantwortlichkeiten und Ziele definiert. Der Umweltschutz ist Teil unseres → integrierten Managementsystems (IMS). Interne Standards sind für die Standorte verbindlich und gehen zum Teil über die gesetzlichen Vorgaben hinaus. Die strengen Umweltschutzkriterien gelten dabei für alle Geschäftsbereiche und Prozesse und sind in Prozessabläufen und speziellen Werksnormen geregelt. Der Mindeststandard für den Betrieb unserer Anlagen wie Triebwerksprüfstände ist stets durch die nationalen Gesetze und nachgeordneten Vorschriften vorgegeben. Die behördlichen Genehmigungen für umweltrelevante Anlagen ergänzen das Regelwerk. Durch turnusmäßige und anlassbezogene Messungen, Prüfungen und Begehungen stellen wir sicher, dass wir unsere Anlagen nur im Rahmen dieses Regelwerks betreiben.

Das Umweltmanagement wird vor Ort gesteuert. An allen Produktionsstandorten sind eigene Umweltabteilungen eingerichtet, die für die lokale Umsetzung sorgen. Der Vorstand erhält quartalsweise einen Bericht zu Energie (Scope 2)- und Frischwasserverbrauch aller Produktionsstandorte. Die unmittelbare Verantwortung für den Umweltschutz liegt bei den jeweiligen Standortleitern. Sie werden von den lokalen Umweltabteilungen beraten und unterstützt. Die Umweltabteilungen stehen untereinander in einem regelmäßigen standortübergreifenden Austausch zu Innovationen und Best-Practice-Lösungen. Mitarbeiter werden in umweltrelevanten Sachverhalten wie den sicheren Umgang mit Gefahrstoffen oder Chemikalien regelmäßig geschult.

Zum Teil sind die Standorte nach der internationalen Umweltnorm ISO 14001 oder nach der europäischen EG-Öko-Audit-Verordnung (Eco Management and Audit Scheme, EMAS) zertifiziert. →Unsere Zertifizierungen im Überblick

  

Unser Beitrag zu den SDGS

Über das Umweltmanagement steigern wir kontinuierlich Energie- und Ressourceneffizienz, minimieren CO2– und Schadstoffausstoß in der Herstellung und Instandhaltung und werden so den Ansprüchen der Stakeholder gerecht. Wir wollen damit auch zur Erfüllung der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN-Agenda 2030 beitragen, konkret zu SDG 9 „Industrie, Innovation, Infrastruktur“, SDG 12 „Nachhaltige/r Konsum und Produktion“ und SDG 13 „Maßnahmen und Klimaschutz“.

  

Industrie, Innovation und Infrastruktur
Nachhaltige/r Konsum/Produktion
Maßnahmen zum Klimaschutz

→ Erfahren Sie mehr über unseren Beitrag zu den globalen Entwicklungszielen (SDGs)

  

Verbesserungen in der Energie- und Klimabilanz erreichen wir durch verschiedene Maßnahmen. Im Berichtsjahr haben wir an laufenden Aufwendungen und Investitionen für eine bessere ökologische Verträglichkeit insgesamt 9,5 Mio. Euro ausgegeben (2017: 14,6 Mio. Euro), der größte Anteil davon entfiel auf den Klimaschutz (5,2 Mio. Euro). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die Investitionen für das neue Blockheizkraftwerk (BHKW) einmalig 2017 anfielen.

Wir lassen unser Umweltmanagement regelmäßig überprüfen

Den betrieblichen Umweltschutz wollen wir ständig weiterentwickeln. Unabhängige externe Auditoren und Umweltgutachter prüfen einmal pro Jahr die Umsetzung und Einhaltung der einschlägigen Forderungen des Umweltschutzmanagements und geben Empfehlungen für Verbesserungen. Die MTU erzielt dabei sehr gute Ergebnisse. Interne Begehungen und Audits ergänzen diese Überwachung. Über regelmäßige Management Reviews kontrolliert die Unternehmensleitung das Umweltmanagement und nimmt Einfluss auf dessen Weiterentwicklung.

Alle Anlagen der Produktion und Instandhaltung entsprechen dem Stand der Technik und werden darüber hinaus durch regelmäßige interne und externe Überwachungen und Kontrollen überprüft. Für Betriebsstörungen mit negativen Umweltauswirkungen sind Gefahrenabwehrpläne und ein Notfallmanagement vorbereitet. Dazu zählen regelmäßige Notfallübungen und Unterweisungen der Mitarbeiter. Darüber hinaus informieren wir entsprechend den gesetzlichen Anforderungen der Störfallverordnung über die Auswirkungen möglicher Betriebsstörungen am Standort München. Die MTU sorgt für einen umfassenden Brandschutz gemäß den gesetzlichen Auflagen.

Wie in den Vorjahren hat es auch 2018 an den Produktionsstandorten keine Vorfälle mit negativen Umweltauswirkungen gegeben, auch sind keine Bußgelder aufgrund von Übertretungen oder Missachtung umweltrelevanter gesetzlicher Auflagen fällig gewesen.

Umweltschutz im Dialog mit Stakeholdern

Wir stehen im Dialog mit unseren Anspruchsgruppen über Umweltauswirkungen der MTU. Stakeholder können über verfügbare Meldewege Beschwerden an uns richten und Missstände melden, denen wir nachgehen. Das gilt für Mitarbeiter, Lieferanten, Anwohner oder andere Anspruchsgruppen. Im Berichtsjahr sind erneut keine begründeten Beschwerden an den MTU-Produktionsstandorten hinsichtlich negativer ökologischer Auswirkungen durch unsere Betriebstätigkeit eingegangen. Umweltbeauftragte an den deutschen Standorten sind Ansprechpartner für Fragen und Hinweise der Stakeholder. → Mehr zum Stakeholder-Dialog 

Mit → Umwelterklärungen für München, Hannover und Ludwigsfelde informieren wir die Öffentlichkeit jährlich über unsere Umweltauswirkungen und -maßnahmen. Darüber hinaus bieten wir Stakeholdern die Möglichkeit über eine → Online-Umfrage zu Nachhaltigkeit uns Feedback zu geben.

Wir engagieren uns für einen stärkeren Umweltschutz in der Wirtschaft in folgenden globalen und lokalen Initiativen:

Die Mitarbeiter beziehen wir in einen aktiven Umweltschutz ein und fördern umweltbewusstes Verhalten durch Aktionstage, Informationskampagnen oder Trainings an allen Produktionsstandorten. Die Sensibilisierung aller Mitarbeiter in Fertigung und Verwaltung ist Teil der Verhaltensgrundsätze zum Umweltschutz. Beispielsweise haben wir an den Standorten Hannover und München Mehrweg-Getränkebecher eingeführt. Am Hauptsitz in München wollen wir mit der Zero-Kampagne Ressourcenverbrauch und Emissionen senken und umweltgerechtes Verhalten der Mitarbeiter fördern. Zahlreiche Aktivitäten haben wir im Rahmen von Zero 2018 durchgeführt, darunter die Einführung von Biomethan für das im April in Betrieb genommene BHKW, Aktionen zum Energiesparen oder Green Office-Lösungen. In vielen Bereichen ist der Erfolg bereits sichtbar. Die Kampagne setzen wir 2019 mit weiteren Maßnahmen fort.

Das Umweltreporting in diesem Nachhaltigkeitsbericht umfasst alle vollkonsolidierten Produktionsstandorte (München, Hannover, Ludwigsfelde, Rzeszów, Vancouver), kleinere Bürostandorte sind für unsere Umweltauswirkungen nicht wesentlich und werden daher nicht berücksichtigt.


Mehr zu:

Stakeholderbefragung der MTU
UN Global Compact

Energieeffizienz Netzwerk Oberbayern
Klimapakt Münchner Wirtschaft


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